09/07/2026 0 Kommentare
Leben im besetzten Westjordanland Fachtag zur aktuellen Situation
Leben im besetzten Westjordanland Fachtag zur aktuellen Situation
# Neuigkeiten Engers

Leben im besetzten Westjordanland Fachtag zur aktuellen Situation
Leben im besetzten Westjordanland
Fachtag zur aktuellen Situation
und den gesellschaftlichen Auswirkungen
bis nach Deutschland
Termin: Samstag, den 19. Sept. 2026,
9:30 bis 16:30
Ort: Ev. Gemeindehaus Neuwied-Engers, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 4
ORGANISATORISCHES:
Anmeldung bis 4. Sept. 2026
an Inke Thiesen-Hart: inketh@posteo.de
Teilnehmerbeitrag: 15,00 € inkl. Imbiss
(Reduzierung auf Anfrage möglich)
Wegbeschreibung:
B 42, Abfahrt Engers, Alleestr., links abbiegen in die Bendorfer Str., dann die dritte Str. rechts in die Dietrich-Bonhoeffer-Str. abbiegen
PROGRAMM:
ab 9:30 Ankommen
10:00 Begrüßung und Ablauf des Tages
(Anne Peters-Rahn, AK Palästina)
Kurzer historischer Abriss zur Situation in Palästina
(Dr. Josef Freise, AK Palästina)
10:20 Impulsreferate:
-Leben als Palästinenser*in in Deutschland
(Khaled Shomali)
-Leben als Palästinenser*in im Westjordanland
(Pfr’in Sally Azar via Zoom aus Bethlehem)
11:20 Kaffeepause
11:45 Offenes Gespräch mit den Referent*innen
(Martina Keiling, AK Palästina)
12:30 – 13:30 Mittagspause mit Imbiss
Ab 13:10 liest Khaled Shomali eigene Gedichte auf Deutsch und Arabisch
13:30 -15:00 Gesprächsrunden zur Vertiefung:
(Mechtilde Neuendorf, AK Palästina)
1. Das Alltagsleben als Palästinenser*in in Deutschland
(Dr. Eman Abusada)
Die Referentin berichtet über ihr Leben in Deutschland und ihre Erfahrungen vor und nach dem 7. Oktober 2023.
2. Das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI)
(Dorothee Schaper und Karin Laier, EAPPI)
Eine Freiwillige berichtet von ihrem Arbeitseinsatz im besetzten Westjordanland und den Konflikten an den zahlreichen Checkpoints und bei Behörden.
3. Erfahrungen mit deutsch-palästinensischen (Projekt)-Partnerschaften am Beispiel Surif
(Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied und Ingrid Degen, AK Palästina)
Die Referent*innen stellen die Partnerschaft mit Surif anhand verschiedener Projekte vor und geben einen Ausblick auf eine mögliche Städtepartnerschaft mit Neuwied.
4. Die Friedenskraft der Religionen im israelisch-palästinensischen Dialog
(Avi Applestein und Dr. Josef Freise)
Die Referenten zeigen eine auf Gewaltfreiheit ausgerichtete jüdische und christliche Perspektive auf im Gegensatz zum Missbrauch von Religion zur Rechtfertigung eigener politischer Machtansprüche.
15:00 Kaffeepause mit eigener Sichtung der Ergebnisse aus den Gesprächsrunden
15:45 Reflexion und Ausblick (Ingrid Degen)
16:15 Abschluss
Der Arbeitskreis Palästina der Lokalen Agenda 21 in Stadt und Kreis Neuwied, 2017 gegründet , hat sich zum Ziel gesetzt, die Situation von Palästinenser*innen – vornehmlich im Westjodanland - in Blick zu nehmen und auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Dies geschieht in regelmäßigem Austausch mit dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis (DIF).
Durch langjährige persönliche Kontakte in die Palästinensischen Autonomiegebiete entstand die Idee, eine kommunale Entwicklungspartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Surif zu beginnen. In einem ersten Projekt wurden Maßnahmen zur Unterstützung von Familien mit Kindern mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in Surif auf den Weg gebracht. Inzwischen hat sich die Unterstützung auf weitere Bereiche im Gesundheitswesen und der Infrastruktur ausgeweitet. Diese vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Kooperation wird federführend aus der Neuwieder Zivilgesellschaft (Lokale Agenda 21) betrieben. Die Stadt engagiert sich personell durch administrative Unterstützung.
Zur Unterstützung der Arbeit des AK Palästina freuen wir uns über Spenden an:
AK Palästina
Sparkasse Neuwied
IBAN DE73 5745 0120 0030 2836 42
Kommentare